Durchführung von Therapien in Einrichtungen

Aus besondere tipps
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Mit dem Besuch einer Krippe oder eines Kindergartens ergibt sich oft das Problem, dass ein Kind dort mind. 5 Stunden betreut werden muss und eine Therapie außerhalb dieser zeit für das Kind zum Problem wird:

  • Es gibt keine Termine außerhalb der Betreuungszeit, weil diese oft für Schulkinder o.ä. geblockt sind.
  • Das Kind nach dem Besuch der Kita nicht mehr die notwendige Konzentration/Leistung für die Therapie aufbringen kann.

Einige Einrichtungen gestatten hierbei nicht, dass die Therapie am vormittag durchgeführt wird, wenn diese außerhalb von deren Räumen stattfindet. Begründung wird dies mit der Störung der Gruppenaktivitäten.

Wie kann man also für eine fortsetzung der Therapie sorgen:

  • Zunächst sollte man das Gespräch mit allen Beteiligten suchen, denn die magischen fünf Stunden kommen oft trotzdem zu stande und auf Seite der Konstenträger kommt nicht automatisch ein Einspruch. Vielleicht kann man sich auf einen Tag it relativ wenigen Aktivitäten einigen.
  • Es gibt die Möglichkeit der Therapie in der Einrichtung. Organisationen wie die Lebenshilfe praktizieren so etwas regelmäßig, aber für Integrationsgruppen ist dies oft Neuland. Für eine solche Behandlung sieht die Heilmittelverordnung eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche vor: http://www.physio.de/zulassung/HMR-1-2.htm Paragraf 11.3. Die beteiligten Betreuer, Therapeuten und Einrichtungen sollten sich hier über die Vorgaben informieren, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. In der Verordnung heißt es ausdrücklich, dass eine Behandlung in einer Einrichtung alleine kein Grund für einen hausbesuch ist.