Hindernisse leichter und rechtzeitig erkennen

Aus besondere tipps
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Wenn man sich blind oder hochgradig sehbehindert auf der Straße oder im Gelände bewegt, muss man jederzeit damit rechnen, dass Hindernisse auftauchen. Das können im Weg stehende Mülleimer, Schilder oder Baustellen sein.

Damit man diese rechtzeitig erkennen kann, sind folgende Dinge unerläßlich bzw. sehr hilfreich:

  1. Korrekte Technik mit dem Langstock
  2. Verwenden von Hindernismeldern auf Ultraschallbasis
  3. angepasstes Tempo, sodass man rechtzeitig bremsen kann.

Es gibt unterschiedliche Ausführung von Ultraschallgeräten. Gute Erfahrung habe ich mit dem Miniguide und dem K-Sonar gemacht. Der Miniguide wird inzwischen wieder vertrieben. Details findet man auf www.miniguide.de. K-sonar konnte über einen Hilfsmittelversand in England bestellt werden. Allerdings war dazu ein Adapter der deutschen Steckdose auf den englischen Stecker notwendig. Die Geräte sollten am Besten mit einem Mobilitätstrainer ausprobiert werden. Genauere Produktdetails erfahren Sie über Dienstleister#Hilfsmittelanbieter

Es gab oder gibt auch Hindernismelder auf Laser-Basis z.B. in einen Stock eingebaut. Hier scheint es aber deutlich leichter Störungen durch Lichtreflexe und Nebel zu geben als beim Ultraschall.

Nicht zuletzt muss man auch die Techniken der passiven Echo Ortung und dem sog. Klicksonar nennen. Passiv heißt, dass das Geräusch der eigenen Schritte oder andere Geräusche ausgenutzt werden um sich zu orientieren. Das Erhören einer offenen Tür ist hierfür ein triviales Beispiel. Klicksonar setzt auf Klickgeräusche, die man selbst mit der Zunge erzeugt und damit aktiv ein Echo auslöst. Hiermit sollen teils erhebliche Erfolge erzielt werden können. Diese Technik wird insbesondere vom Verein anders Sehen gefördert und vorangetrieben.